A2 La Palma  
   
   
   
   
   
     
     
     
 

Zur Aufgabe stand die Planung eines Hotels, welches dem steigenden Bedarf an"individuellem" Wohnen auf Zeit gerecht wird.

Die Lage und der Ausblick waren die entwurfs-bestimmenden Parameter für das Art-Hotel.

Das Hotel gliedert sich in 3 wesentliche Bereiche:

- ein Gebäuderiegel mit 5 Ebenen von denen die Ebenen +0,+2 und +4 erschlossen sind, darin enthalten sind neben Restaurant und Bar die Hotelzimmer sowie die Ausstellungsflächen.Die teilweise mehrgeschossigen Hotelzimmer stellen sich als herausgeschobene Kuben mit interner Erschließung dar und orientieren sich ausschließlich in Richtung Norden. Die Ausstellungsflächen befinden sich auf verschiedenen Ebenen zwischen den Kuben und dienen gleichzeitig der Erschließung der Hotelzimmer.

- ein von der Form her dreieckiges Gebäude mit Wellnessbereich, Verwaltung, Hotel-Lobby und Empfang, das sich nach außen mit einer weitgehend geschlossenen Fassade darstellt.

- ein beide Gebäudeteile verbindendes Glasband, welches die Erschließung beinhaltet und der Belichtung dient.

Die Errichtung des Gebäudes erfolgt in Stahlbeton-bauweise. Die Fassaden sind mit einer Pfosten-Riegel-Konstruktion vorgesehen, aus denen die mit Metallkassetten verkleideten Kuben schubladenartig heraustreten. Der zweigeschossige Gebäudesockel ist mit einer vorgehängten Steinfassade verkleidet, ebenso die Seitenwände des Gebäudes. Die Geschossdecken sind mit einer abgehängten Decke versehen, welche alle Installationen für Strom, Lüftung, Wasser und Sprinkleranlage beinhaltet. Die Ränder der abgehängten Decke sind illuminiert und sorgen so für eine atmosphärische Grundstimmung. Alle Zimmer sind von unterschiedlicher Größe und Ausstattung. Die Ausstellungsflächen zwischen den Hotelzimmern führen den Besucher auf mehreren Ebenen durch das gesamte Hotel, wodurch es keine Grenzen mehr zwischen Hotelgast und kunstinteressiertem Besucher gibt.

Die unterschiedlichen Niveaus inszenieren die Kunst für den Betrachter aus jedem Blickwinkel neu, verstärkt durch die Kuben, die somit selbst zum Kunstobjekt werden.

 

   
 
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